Am Sonntag darf es auch mal philosophisch sein!

Am Sonntag darf es auch mal philosophisch sein!

2016-10-09 ELIS ON TOUR SRI LANKA 0

ICH habe hier, anders als in China, noch gar keine „Bodyguards“ ☺ Niemand überwacht hier unbemerkt meine Schritte und schreitet ein, wenn ich mich mal wieder total daneben benehme … wenn ich zB mal mein Fahrrad an der falschen Stelle parken möchte (ah, ich habe ja hier gar kein Fahrrad, deswegen also!), …
Im Gegenteil, hier flüchtet alles was keucht und fleucht, sobald ich mich nur einen Hauch bewege … zum Glück nicht auch noch die Staff ☺

Die Katze ist wieder zu mir auf die Terrasse gekommen. Scheu wie alle Tiere hier sind, würde auch sie sich keinen mm zu nahe an mich heranwagen. Sie hält immer einen mindestens 2m langen Sicherheitsabstand. Putzt sich gründlich, trinkt aus der Pfütze vom letzten Regen, streckt sich genüsslich in der Sonne … aber bei der leisesten Bewegung von mir schaut sie sofort auf und checkt die Lage, und sollte ich mich auch nur scheinbar in ihre Richtung hin bewegen, ist sie von jetzt auf sofort weg. Ich nenne sie „Miss Undercover“. Sie ist bestimmt eine Agentin, die von einer höheren Macht darauf angesetzt ist, mir beizubringen, wie man sich lautlos bewegt und wie man sich vertrauensvoll einem Lebewesen nähert ☺.

„… wer Mitgefühl hat, dem stehen alle Dimensionen, alle Wirklichkeiten offen …“ so gelesen im Buch „Liebe und Bewusstsein – Gespräche mit Jesus“ von Glenda Green. Ein wunderbares Buch, das ich von einer lieben Freundin empfohlen bekommen habe – Danke!
Ich lese an dem Buch seit ich hier bin. Ich bin sicher keine Langsam-Leserin wie ihr wisst, aber ich komme einfach keine Seite weiter. Bin erst beim 4. Kapitel, und habe mittlerweile schon zum wiederholten Male von Vorne begonnen, weil mir schon der erste Satz im 1. Kapitel nicht aus dem Kopf gehen will.
„Die Wasser des Lebens sind in einem kleinen Bach im Walde genau so machtvoll wie in einer tosenden Brandung.“
Wow, was für eine Aussage.
„Die Wasser des Lebens …“, also ist sicher nicht ausschließlich „das Wasser auf dieser Erde“ gemeint … es geht wahrscheinlich um Lebensenergie, vlt sogar um das generelle SEIN.
Aber wenn man es mal nur aus dem Standpunkt des Wassers betrachtet: „… in einem kleinen Bach im Walde genau so machtvoll wie in einer tosenden Brandung“. Ist das Wasser also immer und überall gleich-wertig, gleich wichtig?
Auf jeden Fall ist es immer gleich MACHTvoll. Ich denke, es ist dort wo es ist immer am richtigen Platz. Es erfüllt immer seine Aufgabe auf beste Weise, oder hat zumindest das Potential dazu. Wasser kann sanft sein, Wasser kann kraftvoll sein, es kann die Natur reinigen von …
Aber eines ist Wasser sicher nicht: zerstörerisch.
Wirklich im negativen Sinne zerstörerisch wird Wasser erst dort, wo es auf von Menschenhand erschaffene Strukturen trifft.
Ist das nun die Schuld des Wassers? Aus meiner Sicht keinesfalls.
Egal in welcher Struktur wir Wasser vorfinden, boshaft zerstörerisch ist nicht mal eine Lawine, die den Berg runter donnert. Sie nimmt selbst aus der Natur nur mit, was von Menschen am falschen Ort gepflanzt wurde (wie ein Fichtenwald im steilen Hang, der aufgrund der flachen Wurzeln der Fichten nie und nimmer einer Lawine oder Mure stand halten kann – welche Pflanzen würde dort wohl wachsen, wenn die Natur freien Lauf gehabt hätte?) Und sie wird erst in menschlich erschaffenen baulichen Strukturen zur wirklichen Katastrophe. In der Arktis passieren mindestens genau so kraftvolle Bewegungen des Wassers in all seinen Erscheinungsformen. Aber, von Katastrophe keine Spur … außer der Mensch hat wieder mal eingegriffen.

Das Gleiche gilt auch für den Wind, für Vulkanausbrüche, Erdbeben, … Vor Millionen Jahren, als es noch keine Menschen auf dieser Erde gab, da hat so was nicht gestört. Es liefen verschiedene natürliche Reinigungsprogramme, welche die Erde scheinbar für nötig erachtete.
Es hat zwar durchaus immer alles seine Auswirkungen gehabt – die aber sicher kaum in einem katastrophalen Kontext standen.

Vorsicht, weitere Ausführungen können sich bei Esoterik-fernen Menschen schädlich auf die momentane oder generelle Stimmung auswirken, also besser nicht weiter lesen ☺

Übertragen auf den Menschen heißt das imho …
Erst mal, dass offensichtlich alle Menschen MACHTvoll sind. Sie wissen es oft einfach nicht, und es gibt genügend Interesse, dass wir das auch nicht wissen sollen.
So dürfen wir eben alle immer wieder UNSER wahres Potential ergründen und bestrebt sein, es zu leben … egal welche Vorraussetzungen wir haben, egal an welchem Platz wir stehen.
Wir müssen uns nur immer wieder an unsere Macht erinnern, und sollten keine Angst davor haben, Macht zu verlieren, wenn wir die Position wechseln, weil wir spüren, am falschen Platz zu sein.
Was nützt es, der schönste Ozean zu sein, wenn man lieber seine ganze Macht und Kraft in einem kleinen Bach im Walde ausleben würde.
Wir verlieren offensichtlich auch nicht an Macht, wenn wir mal in totaler Ruhe verweilen.

Menschen, die uns permanent verunsichern, einschüchtern, ängstigen, tyrannisieren, beherrschen wollen, sind keinen Deut mächtiger als wir. Sie spielen es nur anders aus.
Wenn falsche Machtspiele auf uns keinen Einfluss mehr haben, weil wir ja selber auch gleich mächtig sind, passiert auch nichts.
Und wieder mal mein Lieblingsspruch: Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin!

Ich lasse mir also weiter von „Miss Undercover“ beibringen, wie ich im Bewusstsein meiner vollen Macht durch das Leben wandle, ohne dass ich andere Lebewesen damit beeinträchtige.
Schnittpunkte sind nur dann fruchtbar, wenn sie beide Seiten bereichern.

Während ich hier so schreibe, ist die nächste Papaya um die Hälfte kleiner geworden, ohne dass ich den Vogel dabei gesehen oder gehört hätte – und das keine 5m neben mir.

Mein Song des heutigen Tages: Bin ein großer Jonas-Kaufmann-Fan, höre nicht nur seine Opern sehr gerne, mag seine gesamte Palette.
Das gefällt mir aktuell sehr gut (haben aber auch Udo Lindenberg und viele Andere schon interpretiert): „Irgendwo auf der Welt“

Und dieses passt ganz besonders zu meinem wunderbaren Schlafplätzchen, auch wenn es dunkelbraun ist … “Hab ein blaues HImmelbett”
Ach wie wunderbar kitschig … wie gesagt, es muss am Klima liegen ☺☺☺

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