Standing in the rain

Standing in the rain

2016-11-08 ELIS ON TOUR SRI LANKA 0

NEIN, ich bin nicht im Regen gestanden, ich gehe bei dem Sauwetter höchsten schwimmen …
Ich bin auch nicht im Regen gelegen. Es hat zwar an 3 Stellen in mein Zimmer reingeregnet, aber über meinem Bett war es ganz trocken ☺.

Aber mein Laptop hat offensichtlich etwas abbekommen. Dabei war ich so stolz, dass ich mich endlich aufgerafft und Indika gebeten hatte, dass ich einen richtigen Tisch ins Zimmer bekomme. Von dem kleinen Beistelltischerl bekomme ich schon Kreuzweh, und runter zu den Tischen will ich auch nicht gehen. Meine kreativere Phase habe ich nämlich immer in der Nacht.

Endlich ein richtiger Tisch und einen guten Sessel. Habe mir gleich meinen „Schreibtisch“ eingerichtet und den Laptop darauf gestell.
Am späten Morgen habe ich den Laptop eingeschaltet, alles war normal wie immer. Nach ein paar Minuten ist er einfach runter gefahren … Habe so ziemlich alles versucht, was man machen kann … nichts. Wie ich ihn aufgehoben habe, habe ich bemerkt, dass es darunter nass ist. Durch die Betriebswärme ist offensichtlich Feuchtigkeit eingedrungen. Oder sie ist schon vorher drinnen gewesen. Zu blöd, an dieser Stelle hatte es bis jetzt noch nicht reingeregnet.
Der Tag stand ganz im Bangen um meinen Laptop. Gegen Mittag habe ich Herrn Tschaler ein SMS geschrieben (mcexpert in Bad Hall), diesen unglaublich tollen Menschen, der mir schon so oft über all die Jahre meine Äpfel wieder zum Laufen gebracht hat, wenn ich keinen Ausweg mehr fand. Aber es half alles nichts.
Luis hatte dann die geniale Idee, dass ich es mit einem Föhn versuchen soll. Na ja, am ersten Tag hat sich nichts gerührt. Am 2. Tag auch nicht.
Da habe ich ihn dann in den Kleiderschrank gelegt, eingewickelt in ein Tuch, und die Notfalltropfen darauf gestellt, und habe ihm noch erklärt, wenn er morgen nicht geht, dann … na ja, wollte ihm doch nicht androhen, dass er raus fliegt, denn so ganz ohne ihn konnte ich es mir einfach noch nicht vorstellen. Jetzt haben wir schon so lange so eine schöne Beziehung ☺.
Am nächsten Morgen hab ich mich nicht getraut, ihn einzuschalten. Unglaublich, was ich da vorher alles noch machen musste … „So, jetzt putz ich mir noch die Zähne, dann versuche ich es … Ach nein, jetzt muss ich erst mal schauen, ob es wieder reingeregnet hat … Am besten stelle ich erst mal den Tisch um, damit nicht noch was passieren kann (jetzt steht er völlig unlogisch mitten im Raum, da wo es sicher trocken ist) ….“ Unglaublich, wie viel Arbeit man haben kann … Irgendwann habe ich all meinen Mut zusammen gefasst, hab den Laptop aufgemacht und eingeschaltet. Und er ist losgestartet, als wäre nie im Leben was gewesen (das kann nur an den Notfalltropfen liegen ☺ ) … nur um sich bald darauf wieder auszuschalten … also wieder geföhnt … eingeschaltet … hat sich bald wieder ausgeschaltet … wieder ….
Das ist jetzt meine neue Agenda for the day.
So richtig trocken werde ich ihn bei der momentanen Luftfeuchtigkeit wohl nicht bekommen, aber die kleine Starthilfe mit dem Föhn funktioniert ja zum Glück ausgezeichnet .. und ich bin wieder verbunden mit der Heimat, das ist ein Geschenk.
War eine ganz schöne Herausforderung, so ohne Computer. Ich schreibe ja auch mein Tagebuch hier, und das Schreiben mit der Hand ist mir seit meinem Unfall eine echte Plage. Spätestens nach ein paar Sätzen bekomme ich Krämpfe in den Fingern. Habe trotzdem fast 20 Seiten in ein kleines Schulheft geschrieben, und mittlerweile auch schon wieder übertragen … Ich muss einfach schreiben, sonst explodiert irgendwann mein Hirn, und am Laptop kann ich schon fast so schnell schreiben wie ich denke, das kann ich mit der Hand nicht mal annähernd.
Ich hätte mich sicher nicht daran gewöhnen können, aber ich hätte es irgendwie akzeptieren müssen – mit Computer ist es mir aber viel lieber als ohne, das gebe ich ehrlich zu.

Wobei, dass ich nahe an einer Depression war, lag nicht an meinem Laptop, sondern an den unaufhörlichen und so ergiebigen Dauerregengüssen. Da ist es überall nass, überall kalt, überall einfach nur unfreundlich. Und man kann sich gar nicht mit einer Decke oder mehr Kleidung wärmen, weil alles feucht und kalt ist. Bin irgendwann nicht mal mehr in den Pool, weil es nur kalt und unfreundlich war.
Als dann endlich gestern am Morgen wieder mal die Sonne schien, hätte ich am liebsten getanzt vor Freude. Aber alleien wollte ich nicht, und mein Polster war mir zu feucht ☺.
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Die Luftfeuchtigkeit ist ein großes Problem. Wollte mir daheim noch Kleidung einschweißen, bin aber leider erst im Flieger darauf gekommen, dass ich das vergessen habe. War erst noch guter Dinge, dass es schon nicht so schlimm sein wird. Aber mittlerweile hängt die meiste Kleidung schon im Freien, wo es zwar auch feucht aber zum Glück auch windig ist. Im Schrank wird mir alles schimmlig. Manches hab ich eh schon übersehen, das muss in die Waschmaschine, sobald es ein paar Tage trocken ist. Denn noch regnet es jeden Tag einmal, wenn auch immer kürzer. Aber noch wird sicher nichts trocken.

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